Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte e. V.


Der Zusammenschluss von BDV und VDDK zum bdvb

1971

„Der Trennungsstrich zwischen Volks- und Betriebswirtschaft ist nicht scharf zu ziehen.“ Dies ist eines der Argumente, mit dem Prof. Dr. Heinz Langen, Vorstandsvorsitzender des VDDK, in der Mitgliederversammlung am 17. April 1971 in Berlin den Zusammenschluss von VDDK und BDV begründet. Dipl.-Volksw. Hans Georg Rackow betont in seiner Ansprache: „Wir sind kein Fachverband mit beruflich eingegrenzten, spezifisch fachlichen Betreuungs- und Leistungsaufgaben. Wir sind für alle Belange da, die Volks- und Betriebswirte allgemein oder speziell angehen – gleich, welcher fachlichen Berufsrichtung sie angehören… Es gilt, den bdvb in das bildungspolitische Gespräch einzuschalten, soweit es unsere Berufsinteressen und den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang betrifft“.

Aus vereinsrechtlichen Gründen ist eine Fusion im eigentlichen Sinne nicht möglich. Der Zusammenschluss kann nur erfolgen, indem einer der beiden Verbände de jure fortbesteht und die Mitglieder des anderen Verbandes sich diesem anschließen. Der VDDK ändert seine Satzung und seinen Namen in „Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte e.V. (bdvb)“ mit dem Zusatz „Vereinigung des Verbandes Deutscher Diplom-Kaufleute und des Bundesverbandes Deutscher Volks- und Betriebswirte“. Die Mitglieder des BDV müssen ihren Austritt aus diesem Verband und ihren Eintritt in den bdvb erklären. Verwaltungssitz ist Bonn.



 

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