17.04.2026
125 Jahre bdvb – Event in Hannover

  • 18:00 Uhr

  • Mercure Hotel Hannover City, Salle Nollet – Das Marienburgzimmer, Willy Brandt Allee 3, 30169, Germany

  • RV Niedersachsen, Hamburg/Schleswig-Holstein und Bremen/Weser-Ems

Gemeinsame Abendveranstaltung, anlässlich 125-Jahre bdvb, der Regionalverbände Niedersachsen, Bremen/Weser-Ems und Hamburg/Schleswig-Holstein im Mercure Hotel Hannover.

 

Die Salle Nollet im Mercure Hotel Hannover City ist ein historischer, denkmalgeschützter Raum aus dem Jahr 1889. Besonderheit ist das neugotische Inventar, das ursprünglich für Schloss Marienburg, die Sommerresidenz des letzten Welfenkönigs, bestimmt war.

Georg V., König von Hannover und 2. Duke of Cumberland and Teviotdale (* 27. Mai 1819 in Berlin; † 12. Juni 1878 in Paris) war der letzte König von Hannover. Als Peer wurde er damit auch formal Mitglied des britischen Oberhauses.

König Georg V. von Hannover war ein konservativer, autoritär geprägter Monarch, dessen Herrschaft von dem Glauben an das Gottesgnadentum und dem Versuch bestimmt war, die welfische Eigenständigkeit Hannovers zu bewahren.

Seine Wirtschaftspolitik war stark von seiner konservativen, am Deutschen Bund orientierten, Außenpolitik und der Förderung traditioneller Strukturen geprägt.

Die Kernpunkte seiner Wirtschaftspolitik waren:

  • Fokus auf Infrastruktur und Tourismus: Georg V. förderte persönlich die Entwicklung des Seebades Norderney, das unter seiner Herrschaft an Bedeutung gewann.
  • Haltung zu Industrie und Gewerbe: Während seiner Regierungszeit gab es Auseinandersetzungen um Gewerbereformen, wobei die Zünfte der Stadt Hannover noch 1861 ihr traditionell gutes Verhältnis zum Herrscherhaus betonten. Er neigte innenpolitisch zu konservativen Positionen.
  • Wirtschaftliche Integration (Steuerverein): Hannover war Mitglied im Steuerverein, einer Allianz norddeutscher Staaten, die sich lange Zeit dem preußisch dominierten Deutschen Zollverein widersetzte. Dies war Teil der Politik, sich von Preußen fernzuhalten.
  • Konflikt mit Preußen: Die Wirtschaftspolitik stand im Schatten des wachsenden preußischen Einflusses. Georg V. lehnte preußische Forderungen ab, was schließlich zur Annexion Hannovers durch Preußen nach der Schlacht bei Langensalza 1866 führte.
  • Identitätsstifter als Bauherr: Er förderte den Bau des Schlosses Marienburg, was als Ausdruck seiner königlichen Identität und der Stärkung der welfischen Tradition verstanden wurde.

Zusammenfassend war Georgs Wirtschaftspolitik weniger auf eine dynamische Industrialisierung ausgerichtet als vielmehr auf die Bewahrung der Stabilität und der wirtschaftlichen Unabhängigkeit des Königreichs Hannover im Rahmen des Deutschen Bundes, was letztlich wirtschaftlich und politisch scheiterte.

Nach diesem Rückblick in die damalige Weltlage wollen wir uns, in der Kulisse dieser Zeit und anlässlich 125 Jahre bdvb, an diesem Abend mit zwei aktuellen Themen beschäftigen.

Christian Lips, Chefvolkswirt der Nord/LB, gibt uns einen makroökonomischen Überblick in der aktuellen Weltlage und Prof. Dr. Jens Eschenbächer, Professor für Internationales Management und Personalwirtschaft an der Hochschule Bremen, gewährt uns einen Einblick in die Künstliche Intelligenz und die neue Ökonomie der Arbeit – warum Struktur wichtiger wird als Motivation.

Freitag, 17.04.2026, 18:00 Uhr
Mercure Hotel Hannover City
Willy Brandt-Allee 3
30169 HANNOVER

(GPS:52.366829, 9.740032)

Zur Anmeldung…

Folgender Programmablauf ist geplant:

Ab 18.00 Uhr Eintreffen der Teilnehmenden, Austausch und Networking

18.20 Uhr Begrüßung und Eröffnung

18.30 Uhr Christian Lips, Chefvolkswirt der Nord/LB, „Ein makroökonomischer Überblick in der aktuellen Weltlage

19.00 Uhr Diskussion und Fragen

19.15 Uhr Prof. Dr. Jens Eschenbächer, Professor für Internationales Management und Personalwirtschaft an der Hochschule Bremen, „Künstliche Intelligenz und die neue Ökonomie der Arbeit – warum Struktur wichtiger wird als Motivation

19.45 Uhr Diskussion und Fragen

20.00 Uhr Gemeinsames Abendessen

 

 

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